Cannabiskonsum

(empfohlen ab Klassenstufe 7/8)

Gerüchteküche: 

An einer Küche kochen die Schüler*innen ihr eigenes Gerücht. Mit Satzbausteinen, mathematischen Gleichungszeichen und Schlagwörtern versehene Lebensmittelattrappen werden zu einem "schmackhaften" Gerüchte-Gericht zusammengekocht, das am Ende mit der gesamten Klasse besprochen wird. Appetit auf ein "Risiko Alkohol > Risiko Cannabis"-Omelette?


Wohnzimmer: 

Einfacher Arbeitsauftrag, starke Wirkung: Die Schüler*innen betreten ein kleines Wohnzimmer. Dort werden auf verschiedene Arten und Weisen psychische und physische Effekte des Cannabiskonsums dargestellt und spürbar gemacht. Ein schwankender Boden, Stimmen in der Wand, Verlust des Zeitgefühls, wirre Gedanken, außerkörperliche Wahrnehmung, usw. Die Teilnehmer*innen sollen möglichst viele Effekte identifizieren, notieren und deren Wirkung aushalten. 


Streckmittel: 

Selten ist illegal gehandeltes Cannabis von reiner Qualität. Streckmittel werden eingesetzt, um das Gewicht des Produktes und damit die Gewinnspanne des Dealers zu erhöhen. Der Konsum gestreckten Cannabis bringt aber erhebliche gesundheitliche Risiken mit sich. Mithilfe eines Mikroskops untersuchen die Schüler*innen Cannabisproben, um verschiedene Streckmittel zu identifizieren und ihre Mitschüler*innen über deren Gefahren aufzuklären.


Wachsendes Wissen: 

In einem Gewächshaus gehen die Schüler*innen auf die Suche nach Wissen. In einer kleinen Schatzkiste, die sich im Gewächshaus finden, sind Informationsmaterialien versteckt, die spezifisch für den Arbeitsauftrag ihrer Gruppe zugeschnitten sind. So setzt sich beispielsweise eine Gruppe mit der Kulturgeschichte von Hanf auseinander, während sich eine andere Gruppe mit den rechtlichen Aspekten des Cannabiskonsums beschäftigt. Am Ende stellen die Expert*innen ihre Erkenntnisse ihren Mitschüler*innen vor. 


Legalize it! Oder lieber doch nicht?: 

Legalisierung ist ein Thema, das die Schüler*innen brennend interessiert und bisher zu intensiven Diskussionen geführt hat. Dieses Interesse wird an dieser Station mit einem einfachen Arbeitsauftrag aufgegriffen: Jede Gruppe soll jeweils fünf Argumente pro und contra Legalisierung finden. So müssen sich Schüler*innen zwangsläufig auch mit anderen Positionen auseinandersetzen.